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Ausbildungen zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und zur Fachkraft für Abwassertechnik

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Hinweise zur Benutzung der Abwasserentsorgungsanlagen

Seit geraumer Zeit kommt es zu einer erhöhten Zahl von Störungen im Kanalnetz des Zweckverbandes Bischofswerda-RÖDERAUE durch die fehlerhafte Entsorgung vor allem von Feuchttüchern.

Wir weisen deshalb darauf hin, dass die folgenden Dinge nicht ins Abwasser gehören und folgendermaßen zu entsorgen sind:

Speisereste
- locken Ratten an
- können zu Geruchsbelästigungen führen
--> Entsorgung im Biomüll

Öl und Fett
- aufwendige Reinigung aufgrund starker Verschmutzung notwendig
- können zu Geruchsbelästigungen führen
--> Entsorgung im Biomüll (in haushaltsüblichen Mengen)

Feuchttücher (Baby-, Erfrischungs-, Brillen-, Bodenreinigungs- und Abschminktücher u. ä.)
- Verstopfung von Pumpen, kann zu Rückstau im Abwassernetz bis in das Privatgrundstück führen
- Kunststoffe verharzen und zerstören Dichtungen
--> Entsorgung im Restmüll

Medikamente
- können gar nicht oder nur zu einem geringen Teil in der Kläranlage entfernt werden
- gelangen in den Wasserkreislauf und sind damit eine Gefahr für die Gesundheit und Umwelt
--> Entsorgung grundsätzlich in Originalverpackung (Flasche, Blister, Röhrchen u. a.) über den Restmüll oder fragen Sie in der Apotheke zwecks kostenloser Entsorgung nach

Farben und Chemikalien
- können gar nicht oder nur zum Teil in der Kläranlage entfernt werden
- können giftige oder sogar explosive Gase in der Kanalisation bilden
--> Entsorgung bei Schadstoffsammlung

Wattestäbchen, Hygieneartikel, Windeln, Zigarettenkippen
- Verstopfung von Pumpen
- verursachen hohen Reinigungsaufwand
- gelangen teilweise ins Gewässer
--> Entsorgung im Restmüll

Wir bitten zur Vermeidung unnötiger Kosten um Beachtung.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiter der Wasserversorgung Bischofswerda GmbH unter 03594 777-0 zur Verfügung.


Bekanntmachung zu Leitungsrechten des Zweckverbandes Bischofswerda-RÖDERAUE (ZBR) und der Wasserversorgung Bischofswerda GmbH (WVB)

Der ZBR und die WVB informieren hiermit Grundstückseigentümer über einen möglichen finanziellen Ausgleich, wenn Trinkwasser- oder Abwasserleitungen auf Ihrem Grundstück verlaufen.

Bis zum 2. Oktober 1990 wurden auch in unserer Region nach damals geltendem Recht Wasser- und Abwasserleitungen verlegt bzw. mit deren Verlegung begonnen, ohne Dienstbarkeitsverträge mit den jeweiligen Grundstückseigentümern abzuschließen. Diese Leitungen existieren heute noch und werden zur öffentlichen Trinkwasserversorgung oder Abwasserentsorgung weiterhin genutzt.

Der Gesetzgeber hat mit dem Grundbuchbereinigungsgesetz (GBBerG) und der Sachenrechts-Durchführungsverordnung (SachenR-DV) eine Regelung getroffen, die unter anderem einen finanziellen Ausgleich von betroffenen Grundstückseigentümern regelt.

Um einen Ausgleich zu erhalten prüfen Sie bitte, ob Sie eine Mitteilung vom Amtsgericht - Grundbuchamt erhalten haben und / oder in Ihrem Grundbuch eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Trinkwasser- oder Abwasseranlagenrecht) für den ZBR bzw. die WVB gemäß Leitungs- und Anlagenrechtsbescheinigung des Regierungspräsidiums / der Landesdirektion Dresden nach § 9 GBBerG i.V.m. § 8 SachenR-DV im Wege der Grundbuchberichtigung eingetragen ist.

Einen Antrag auf Ausgleich oder eine Anfrage können Sie mit Angabe Ihrer Flurstücksnummer und Gemarkung formlos stellen an:

ZBR oder WVB, Belmsdorfer Straße 27, 01877 Bischofswerda

Riedel
Geschäftsführer
Wasserversorgung Bischofswerda GmbH


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